Werkstoffprüfmaschinen aus Leipzig
Ihr Partner rund um die Werkstoffprüftechnik

Über uns

Der Tradition verbunden zu bleiben sich am Standort Leipzig mit Materialprüfmaschinen zu befassen, ist eines unserer Ziele.
Wir verbinden dies mit der Aufgabe nicht nur neue Prüfmaschinen zu verkaufen und zu warten, sondern unseren Kunden einen guten Service, auch für altere in der Vergangenheit gefertigte Systeme zu bieten (z.B. von VEB Werkstoffprüfmaschinen u.v.a.).

Schon im Jahr 1881 begann der Mechanikermeister Louis Schopper mit der Herstellung von Quadrantwaagen in seinem Handwerksbetrieb.

Bereits im Jahre 1890 erfolgte die erste Auslieferung einer  Zugdruckfestigkeitsprüfmaschine mit einer Zugkraft von 50 kN. Schnell wuchs die Firma zu einem bedeutenden Leipziger Unternehmen.



Durch die rasche industrielle Entwicklung um die Jahrhundertwende wurde die Produktpalette wesentlich erweitert. Dabei erfolgte eine deutlichen Konzentration auf die Fertigung von Prüfmaschinen.
Es wurden alle nur erdenklichen Materialprüfmaschinen und Geräte hergestellt. 

Gebaut wurden u.a. Härteprüfer, Pendelschlagwerke, Zerreißmaschinen, Ketten- und Seilprüfmaschinen, Baustoffpressen, Berstdruckprüfer, Mikroskope, Waagen, Dehnungsmesser, Dauerstandprüfmaschinen, Kälte- und Wärmekammern, Probenstabteilmaschinen und viele Geräte und Sondermaschinen für Spezialuntersuchungen an Papier, Gummi oder auch Getreide. In unserem Archiv befinden sich Prospekte und Kataloge die nur erahnen lassen wie erfindungsreich und produktiv am Leipziger Standort gearbeitet wurde.

Nach Kriegsende und dem Wiederaufbau des zerstörten Werkes erfolgte zunächst die Umwandlung in eine sowjetische AG (SA) und später zum Volkseigenen Betrieb (VEB Werkstoffprüfmaschinen Leipzig). Bis 1989 waren ca. 1.200 Mitarbeiter damit beschäftigt mehrere hundert Geräte und Werkstoffprüfmaschinen im Jahr herzustellen. Der Betrieb war führender Produzent im osteuropäischen Raum. Dabei reichten die Produktionsflächen in Spitzenzeiten oft nicht aus. So wurden Hallen der Leipziger Messe angemietet, um die neuen Maschinen dann dort in Betrieb zu nehmen und anschließend zu verpacken.



Nach der Vereinigung der beiden deutsche Staaten und der Liquidation des Betriebes im Jahre 1992 entstanden durch die ehemaligen Mitarbeiter neue kleinere Unternehmen. So gründete sich z.B. die mechanische Fertigung am selben Standort neu bzw. eine Softwareentwicklungsfirma, um nur einige zu nennen.

Im Jahr 2020 wurden die Leipziger Prüfmaschinenhersteller WPM Werkstoffprüfsysteme Leipzig GmbH und Werkstoffprüfmaschinen-Leipzig GmbH unter dem Dach der Kögel Werkstoff- und Materialprüfsysteme GmbH zusammengefasst und bilden eine Einheit.