Werkstoffprüfmaschinen aus Leipzig
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Das Pendelschlagwerk dient zur Durchführung von Schlagprüfungen. Es können Kerb-schlagbiegeversuche nach Charpy ausgeführt werden.
Beim Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy liegt die Probe auf einem Auflager auf, das am Widerlager befestigt ist. Der Kerb, hinter dem die Probe bricht, fällt in die Schlagebene einer Hammerfinne. Die Kerbschlagzähigkeit ergibt sich aus der gebrauchten Schlagarbeit zum Zerschlagen der Probe, dividiert durch den ursprünglichen Querschnitt der Probe am Kerb.
Bei den unten aufgeführten Geräten wird das Pendel mit dem Pendelhammer von Hand hochgehoben und eingeklinkt. Es besitzt danach als potentielle Energie den Arbeitsinhalt des Pendels. Wird das Pendel ausgeklinkt, so fällt es herab und trifft in seiner tiefsten Lage auf die Probe auf. Die Probe wird dadurch verformt bzw. zerstört. Die dazu benötigte Energie wird dem in Bewegung befindlichen Pendel entnommen. Je nach Größe der entnommenen Energie steigt das Pendel danach mehr oder weniger hoch an. Bei Pendelschlagwerken mit analoger Anzeige wird der Messuhrzeiger ausgelenkt, und an der untergelegten Skale wird direkt die zum Verformen oder zum Zerstören der Probe gebrauchte Schlagarbeit angezeigt. Bei digitalen Pendelschlagwerken wird die Schlagarbeit errechnet und angezeigt.

Pendelschlagwerk PSd 50/15 (15 J)


Das Pendelschlagwerk entspricht den technischen Bedingungen der DIN EN 10045.

Das Gerät ist gebraucht, überholt, geprüft und in sehr gutem Zustand.
Das Pendelschlagwerk besteht aus dem Grundgerät mit:

  • Pendelhammer für eine max. Schlagarbeit von 15 Joule
  • Hammerfinne Charpy
  • Widerlager mit Auflager Charpy für Proben 4 x 3 x 27 mm
  • 4-stellige digitale Anzeige der verbrauchten Schlagarbeit
  • Digitale stufenlose Vorwahl des Arbeitsvermögens im Bereich von 20% bis 100% des Nennwertes
  • Messwertausgabe über Schnittstelle RS 232 zum Anschluss von PC mit Auswertungssoftware
  • Elektrische Sicherheitsauslösung des Pendels (Zweihand-Bedienung)
  • Baujahr 1999



  

Pendelschlagwerk PW 30 (Wolpert)


Das Pendelschlagwerk PW 30 der Firma Wolpert entspricht den technischen Bedingungen der DIN EN ISO 148-1 zur Bestimmung der Schlagarbeit nach Charpy an metallischen Proben.
Das Pendelschlagwerk besitzt einen Hammer mit einem Arbeitsvermögen von 150 J, der mit Zusatzgewichten 300 J ausgerüstet ist. Das Pendel ist in Kugellagern reibungsarm gelagert. Die Auslösung des Pendels erfolgt manuell über Zweihandbedienung am Aufzugsarm.

  • Messeinrichtung zur Anzeige der verbrauchten Schlagarbeit durch Schleppzeiger auf Rundskala
  • Das Gerät hat Gebrauchsspuren.


Pendelschlagwerk PS 30


Das Pendelschlagwerk PS 30 entspricht den technischen Bedingungen der DIN EN ISO 148-1.

Das Pendelschlagwerk besteht aus dem Gestell, dem Pendel, der Probenhalterung und der Messeinrichtung. Das Unterteil ist als Schabotte ausgebildet. Zur Befestigung am Aufstellungsort sind in den Ecken Bohrungen angebracht. Auf der Schabotte sind 2 Ständer befestigt, in denen die Pendelwelle gelagert ist. An der Pendelwelle ist das Pendel mit dem Pendelhammer befestigt. In dem Pendelhammer ist die Hammerfinne für Kerbschlagbiegeversuche nach Charpy eingebaut.
Der Pendelhammer wird manuell mit Hilfe einer Ausklinkeinrichtung ausgelöst. Sie besteht aus 2 Schalthebeln. Der Schalthebel mit dem zum Auslösen des Pendels die Klinke betätigt wird, kann also nur bewegt werden, wenn vorher der zweite Schalthebel betätigt wird. Diese Einrichtung stellt sicher, dass das Pendel nur mit beiden Händen ausgelöst werden kann.
An der Vorderseite des Pendelschlagwerkes ist die Messuhr angebracht. Unter Glas sind darin eine Skalenscheibe und der Messuhrzeiger angeordnet. Die Skale ist so ausgeführt, dass die zum Durchschlagen der Probe gebrauchte Schlagarbeit unmittelbar abgelesen werden kann.

  • Pendel reibungsarm gelagert
  • Pendelhammer U-Form
  • max. Schlagarbeit von 300 Joule
  • Hammerfinne Charpy 2 mm
  • Widerlager mit Auflager für Charpy-Proben 10 x 10 x 55 mm